Douglas Sirk
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Knut Hickethier; Andreas Stuhlmann Douglas Sirk Hamburger Köpfe. Herausgegeben von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius Der Hamburger Hans Detlef Sierck war ein viel beachteter Theaterregisseur und machte als Filmregisseur im Nationalsozialismus Karriere, bevor er nach Hollywood floh und sich neu erfand. Als Douglas Sirk wurde er zu einem der gefeiertsten, und auch finanziell erfolgreichsten Regisseure des amerikanischen Kinos. Mit fast 50 Filmen, vor allem Melodramen, aber auch Historienfilmen, Literaturverfilmungen, Musicals und sogar einem Western, verdiente er für sein Studio Millionen, seine Filme wurden zum Sprungbrett für große Karrieren: Er machte den noch unbekannten Rock Hudson zum Star, unter anderem mit dem Oscar-nominierten Film „In den Wind geschrieben“, so wie vorher durch ihn Zarah Leander zum berühmtesten Gesicht des deutschen NS-Films wurde. Viele seiner Filme gelten heute als Klassiker. Später kehrte er zu seiner ersten Liebe, dem Theater, zurück. Der junge Rainer Werner Fassbinder nannte ihn einen wichtigen Freund und Mentor. Für Generationen von Filmemachern wurde er zum Idol: Pedro Almodóvar, Quentin Tarantino. |
ISBN: 978-3-8319-0685-7 216 Seiten mit 40 Abbildungen Format: 14 x 21 cm; Leinenband Preis: 19.95 EUR (D), 20.60 EUR (A) |
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Autorenportrait | Knut Hickethier Knut Hickethier war bis 2011 Professor für Medienwissenschaft an der Universität Hamburg, sein Schwerpunkt ist die deutsche Mediengeschichte, besonders die Geschichte des Fernsehens. |
Autorenportrait | Andreas Stuhlmann Andreas Stuhlmann ist Professor für deutsche Literatur, Kultur und Medienwissenschaft an der University of Alberta, seine Schwerpunkte sind Exil und Migration, Mediengeschichte und digitale Kultur. |
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