Als der Krieg zu Ende ging


Cover
Arno Surminski
Als der Krieg zu Ende ging
Erzählungen

Die Erzählungen dieses Bandes beschreiben die Nachwirkungen des Krieges und schildern Erlebnisse aus jener Zeit. Ein Briefträger bringt die Gefallenenmeldungen in die Dörfer („Verlorene Briefe“), eine Engländerin fährt ins Rheinland auf der Suche nach dem Wrack eines Bombers, mit dem ihr Vater abgestürzt ist („Lancaster über Overath“), ein alter Mann besucht das Dorf, das er 1945 verlassen musste („Im Land der Pusteblumen“). Die Titelgeschichte erzählt von einer Frau, die mit ihren Kindern zu Fuß aus dem Osten flieht, bis Mecklenburg kommt, dort ein weiteres Kind auf die Welt bringt und es einer kinderlosen Bäuerin schenkt.
Vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, aber noch immer rumort dieses Geschehen in den Köpfen und Herzen.
Im persönlichen Erleben zog sich das Kriegsende mächtig in die Länge. Für einige ging der Krieg erst zu Ende, als die letzten Gefangenen heimkehrten („Chor der Gefangenen“), andere deuteten den Fall der Mauer 1989 als ihren Abschluss des Krieges („November in Dresden“). Für Millionen ging der Krieg schon vor 1945 zu Ende.
Alle Geschichten haben einen wahren Kern, die Personennamen sind erfunden.
ISBN: 978-3-8319-0593-5
208 Seiten
Format: 12 x 20 cm; Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: 14.95 EUR (D), 15.40 EUR (A)

Autorenportrait

Arno Surminski
in Ostpreußen geboren, wuchs nach der Deportation seiner Eltern in die Sowjetunion in einer Familie in Schleswig-Holstein auf. Er ist Autor zahlreicher Romane, Erzählungen und Sachbücher, viele über Ostpreußen und die Folgen des Krieges. Im Ellert & Richter Verlag liegen zahlreiche Werke des Autors vor, u.a. Neuausgaben von „Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?“ und „Vaterland ohne Väter“. 2015 erschien sein Erzählungsband „Als der Krieg zu Ende ging“.
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