Stille Winkel an der Berliner Mauer
![]() |
Bienert, Michael Stille Winkel an der Berliner Mauer Nur kleine Reste der Berliner Mauer sind auf dem 155 Kilometer langen Todesstreifen um Westberlin erhalten. Spüren Sie beim Lesen, was Teilung und Wiedervereinigung für die Menschen bedeuteten. So beklemmend die Vergangenheit war, so faszinierend ist das heutige Stadtleben im einstigen Grenzgebiet. Friedhöfe und Flussufer waren unbetretbare Todeszonen, nach dem Mauerfall entstanden eindringliche Gedenkorte. Anlagen wie das Notaufnahmelager Marienfelde oder das Stasigefängnis in Hohenschönhausen wurden für die Nachwelt erhalten. Der literarische Streifzug führt zu den spannendsten Stätten. Deutsche Zeitgeschichte, nachvollziehbar aus den unterschiedlichsten Ereignissen der letzten 50 Jahre, beschreibt dieses Buch. |
|
ISBN: 978-3-8319-0365-8 144 Seiten mit 23 Abbildungen und 2 Karte(n) Format: 12 x 20 cm; Hardcover mit Schutzumschlag Preis: 12.95 EUR (D), 13.40 EUR (A), 22.90 sFr | |
Pressestimme | Bienerts Buch führt in erster Linie durch die politische Topographie Berlins, sofern sie mit der Teilung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg in Zusammenhang steht. Der Autor lässt den Pariser Platz so wenig aus wie das Mauermuseum am Checkpoint Charlie, weil andernfalls sein Buch einen arg eingeschränkten, überides verschrobenen Blíck auf den Mauerstreifen böte. Es ist eher so, dass man immer wieder überrascht wird, wie viele Nischen sich dann doch erhalten haben oder aber neu eingerichtet wurden nach der Wende, neben den populären Orten des Mauergedenkens. [...] Bienert ist aber nicht nur daran gelegen, das Versteckte ans Licht zu rücken. Er erinnert auch an das Nicht-mehr-Sichtbare, das Verschwundene. Süddeutsche Zeitung Unter dem unscheinbaren Titel sind Hinweise auf Idyllen, zusammen mit herzzerreißenden traurigen Geschichten und akribischen Erkundungen zum einstigen Terror versammelt, die Bienert in der riesigen Topographie der ehemals 43 Kilometer langen Sonderwelt des Grenzraums unternommen hat: „Es gibt wenig Spannenderes in Berlin, als da entlang zu spazieren, wo die Welt zu Ende war.“ Berliner Morgenpost |
Autorenportrait | Michael Bienert Jahrgang 1964, lebt seit 1977 in Berlin. Er hat zahlreiche Bücher zur Berliner Literatur- und Kulturgeschichte veröffentlicht, daneben Kritiken, Reportagen und Essays in namhaften Zeitungen wie dem Tagesspiegel und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Lange Jahre arbeitete er als Stadtführer, jetzt vor allem als Kulturkorrespondent, Theaterkritiker und Kolumnist für die Stuttgarter Zeitung. |
|
Zurück |
|


